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Pressespiegel // OZ 07. Dezember 2006
Volkssolidarität baut für alte Menschen aus
Gadebusch • „Es ist geschafft.“ Mit diesen Worten begrüßte Wolfgang Bieniek, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes der Volkssolidarität Schwerin-Nordwestmecklenburg, die Gäste zur offiziellen Einweihung eines Erweiterungsbaues in Gadebusch. Mit dem eingeschossigen Anbau konnten für insgesamt 1,3 Millionen Euro 22 weitere Pflegeplätze geschaffen werden, die am vergangenen Wochenende schon komplett bezogen wurden.
„Ginge es nach der Nachfrage, hätten wir doppelt so groß bauen können“, sagte die Kreisvorsitzende Gelva Düsterhöft. Aber auch so entstanden nach Auskunft der Volkssolidarität mit dem Anbau immerhin elf weitere Arbeitsplätze.
„Ich bin richtig froh, dass wir das geschafft haben, denn den Beschluss im Kreistag gab es im Zuge der damaligen Pflegeplanung schon Mitte der Neunzigerjahre“, erklärte gestern die Gadebuscher Stadtpräsidentin Luise Krüger. Doch aufgrund bürokratischer und finanzieller Hürden hat die Realisierung des Vorhabens bis heute gedauert. Nicht zuletzt wegen der persönlichen Unterstützung der Bundestagsabgeordneten Dr. Martina Bunge (Linkspartei.PDS) konnten diese Hürden erfolgreich umschifft und mit dem Bau konnte im Mai dieses Jahres begonnen werden. Grundsteinlegung wurde im Juli gefeiert.
Am vergangenen Sonnabend bezogen 22 neue Heimbewohner ihre Zimmer. Gratulationen gab es nicht nur vom zuständigen Schweriner Architekturbüro Schneekloth und Partner, von Freunden und Geschäftspartnern, sondern auch von Reinhard Reck, Kursleiter eines Malkurses in der Volkshochschule. „Alle 16 Hobbymalerinnen spendeten zum Ausgestalten der Flure ein selbstgemaltes Ölbild“, sagte er und erzählte von ähnlichen Aktionen in den Vorjahren in den Einrichtungen der Volkssolidarität in Schönberg und Gadebusch. Der Geschäftsführer des Gadebuscher Konkurshandels, Karl-Heinz Sürth, überreichte einen Scheck über 540 Euro. Spendengelder, die über eine Sonderaktion in den Räumen des Geschäftes von den Kunden eingeworben werden konnten. A. S.
http://www.ostsee-zeitung.de/archiv.phtml?Param=DB-Artikel&ID=2534147 |